3. Klassen


In der Oper

Die Klasse 3a war am 12.9.19 hinter den Kulissen in der Staatsoper Hamburg.

Zuerst mussten wir vier Stockwerke hochlaufen. Wir hatten einen riesengroßen Blick auf die Bühne und den Orchestergraben. Christoph erklärte, dass eine Harfe 70.000€ kostet. Es sei die Königin der Instrumente. Weiter sagte er, eine Oper kann bis zu fünf Stunden dauern und die teuerste Karte kostet 200€. In der Oper können bis zu 1700 Zuschauer sitzen. Ein Beamer ist dafür da, dass der gesungene Text für die Zuschauer übersetzt wird. 

Von ganz oben ging es auf die teuersten Plätze direkt an den Graben und danach auf die Bühne. Das war eine riesengroße Ausnahme. Von der Bühne konnte man bis in den Keller gucken (drei Etagen tiefer).

Dann waren wir im Aufbauraum. Ausnahmsweise durften wir auch auf die Probebühne. Sie ist direkt dahinter. Hier ist alles so gebaut wie auf der richtigen Bühne nur mit einfachen Mitteln.

Im Keller zeigte Christoph uns, wie man sich im Theater die Pulsader mit einem speziellen Messer aufschneidet. Das sah ziemlich echt aus, war es aber nicht. Auf seinem Arm sah man  Kunstblut aus Roter-Beete-Saft. Anschließend haute er eine Flasche auf Timons Kopf kaputt. Timon tat es nicht weh, die Flasche zersprang aber in viele Splitter. Sie war aus Zuckerwasser hergestellt. Er zeigte uns dann noch viele andere Dinge, die sie schon einmal  für die Vorführungen gebraucht hatten.

Dann stiegen wir in die 7. Etage hinauf. Dort nähten viele Frauen an Kostümen für die Vorstellungen. Christoph erklärte, dass sie nicht bei H&M Klamotten einkaufen, sie machen alles selber und das dauert ganz schön lang, es dauert 38 Stunden bis ein Männer-Sakko fertig ist. 

Anschließend hatten wir noch Zeit und durften ein paar Minuten der Probe zuhören. 

Auch wenn wir viele Etagen hoch und runter laufen mussten, war der Ausflug sehr toll und die Zeit verging wie im Flug. Vielen Dank an Christoph und Timon für diese Führung.